Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) hat bei ihrer ordentlichen Landeskonferenz einen neuen Vorstand gewählt. Dabei gab die langjährige Vorsitzende Corinna Reinecke den „Staffelstab“ weiter. Seit 2006 stand die Wittenbergerin an der Spitze der ASF Sachsen-Anhalt und sorgte dafür, dass sich die ASF immer wieder erfolgreich Gehör verschaffen konnte, wenn es um die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Teilen der Gesellschaft ging. Für den neuen Vorstand war Reinecke nicht erneut angetreten.

Zur neuen Landesvorsitzenden wurde einstimmig die Magdeburgerin Sarah Schulze mit 19 Stimmen gewählt (Porträtfoto beigefügt). Die 31-jährige Juristin gehörte dem Landesvorstand bislang als stellvertretende Vorsitzende an. „Ich freue mich sehr über das große Vertrauen der Frauen. In den kommenden zwei Jahren wollen wir mit der ASF und der SPD viel bewegen – für eine geschlechtergerechte Gesellschaft in unserem Land.“

2016 11 gewalt frauenMitbetroffene Kinder in den Frauenhäusern stärker in den Fokus nehmen

Am 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – treten seit mehr als drei Jahrzehnten weltweit Menschen für die Beseitigung von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen ein. Auch in Deutschland erlebt jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/ oder sexuelle Gewalt. Die Gewalt findet in der Mitte der Gesellschaft statt – betroffen sind Frauen jeden Alters und jeder sozialen Schicht.

„Gerade die Frauenschutzhäuser im Land sind für viele Frauen in Not der einzige Anlaufpunkt, wenn sie akut von Gewalt betroffen sind. Leider sind diese teilweise nur unzureichend ausgestattet. Lediglich die Häuser in Magdeburg und Halle und damit nur zwei der 20 Einrichtungen im Land verfügen über eine spezielle Betreuung für Kinder, die mit ihren Müttern in den Frauenhäusern untergebracht sind. Dabei wurden im vergangenen Jahr bei 691 schutzsuchenden Frauen auch insgesamt 685 Kinder in den Einrichtungen aufgenommen. Im Schnitt bringt also fast jede Frau ein Kind mit“, weiß Corinna Reinecke, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Sachsen-Anhalt, zu berichten.

Vorsitzende:

Igor Matviyets

stellv. Vorsitzende:
Josef Albert Dütsch
Björn Malycha
Larissa Wallner

Beisitzer:
Seluan Al-Chakmakchi
Jan Braune
Undra Dreßler
Susi Möbbeck
Marco Steckel
Amidou Traore
Robert Willnow

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Themen:

Bekämpfung von Alltagsrassismus

  • Friedlich miteinander füreinander, mehr Akzeptanz für andere Kulturen, Miteinander von allen Menschen effektiv gestalten, mehr Toleranz, Sprache, Bildung, Bildung und Ausbildung für Migranten

Chancengleichheit

  • Finanzierung von Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Bessere Anerkennung der Abschlüsse von Migranten, Bessere Wohnraum und bessere Integration auch in Kindertageseinrichtungen, Bildungsangebote für Ortsvereine, Integration als Querschnittaufgabe, Ältere Migranten in Stadtstrukturen, Zusammenleben mit Migranten zusammen gestalten auf Augenhöhe

Flüchtlingspolitik

  • Unterbringung von Flüchtlingen, Situation von Migranten in Gemeinschaftsunterkünften, Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge

Interkulturelle Öffnung

  • Interkulturelle Sensibilisierung (u. a. bei Behörden, Organisation und Jobcentern), Förderung Interkultureller Bildung, Interkulturelle Begegnung, Infocenter für Migranten, Kinder und Jugendarbeit, Bewusstsein Erweiterung über Sinn der Vielfalt, Kultur als Vorreiter einer funktionierenden Migrationsgesellschaft

Politische Beteiligung

  • Kommunales Wahlrecht für Drittstaatsangehörige, bessere und Wirkungsvolle Interessenvertretung von Migranten auf politischer Entscheidungsebene, Einbindung von Migranten in Organisationen der Stadtgesellschaft/Kommune,

Zuwanderungspolitik

  • Doppelte Staatsbürgerschaft, Anerkennung ausländische Abschlüsse, Änderung des Aufenthaltgesetzes zur Unterbringung von Flüchtlingen u.a.

pdfGründungserklärung der AG Migration und Vielfalt

 Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage der AG Migration und Vielfalt  Sachsen-Anhalt.

Im Jahr 2002 wurde der Arbeitskreis Selbst Aktiv gegründet. Am 04.12.2011 hat Andrea Nahles auf dem Parteikonvent in Berlin eine große Lanze für Selbst Aktiv, Menschen mit Behinderungen in der SPD gebrochen. Laut Beschluss des Parteivorstandes wurde der Arbeitskreis zur Arbeitsgemeinschaft ernannt. Mit Stolz können wir in Sachsen-Anhalt berichten, dass mit der Gründung, am 03.05.2012 dieser Status auf Landesebene vollzogen wurde.

Seit einigen Jahren sind wir alle engagiert und aktiv dabei, das Bewusstsein für „Selbst Aktiv“ bei Menschen mit Behinderungen, aber auch in der allgemeinen Öffentlichkeit zu schärfen.

Die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv versteht sich als behindertenpolitischer Teil der SPD. Grundlage, bzw. Leitlinie unserer politischen Handlungsweise ist die Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention, als Menschenrechtskonvention auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Ziel ist , die Stimme der 13,4 Millionen Menschen mit Behinderung im Bewusstsein von Politik und Gesellschaft zu stärken.

Die AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt fordert inklusive Sozialräume - gleiche Chancen für Alle - denn gesellschaftlicher Zusammenhalt heißt nicht unterscheiden oder trennen, sondern Inklusion, Partizipation, Bewusstseinsbildung, Personenorientierung, Abbau von Barrieren und zielgerichtete Hilfen.

Bei allen politischen Initiativen, Vorhaben, Konzepten und Entscheidungen für Menschen mit Behinderungen müssen die Menschen mit Behinderungen direkt beteiligt und in deren Entscheidungsprozesse, als Experten in eigener Sache eingebunden werden.
 
Vorsitzende:
Katrin Gensecke
(seit 05/ 2012 und seit 05/2013 Mitglied im Bundesvorstand)
 
Aktuelle Themen:

  • Stellungnahme der AG Selbst Aktiv in Sachsen - Anhalt zum Entwurf des BTHG
  • Novellierung AGG, Einbringung von Angemessenen Maßnahmen als Verpflichtung privater Anbieter für Barrierefreiheit
  • Papier mit Informationen für haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Migrant*innen- und Flüchtlingshilfe (behinderte Menschen, die Unterstützung hierfür benötigen)

 

Unsere Ziele:

Wir sind dabei und wollen aktiv mitgestalten, mitbestimmen und mitverantworten!!!

  • Umsetzung von Disability mainstreaming durch unmittelbare Teilhabe behinderter Menschen in und durch die SPD
  • Die rasche Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention /Konsequente Inklusions - u. Partizipationspolitik
  • Das mit der 14. Novelle des Schulgesetzes Sachsen-Anhalt eingeführte System der Gemeinschaftsschule und der Ausbau eines inklusiven Schulsystems begleiten und fördern
  • Das Ziel der Inklusion über alle landesrechtlichen Möglichkeiten prüfen
  • Das Budget für Arbeit“ voran bringen, mehr Chancen für den ersten Arbeitsmarkt schaffen
  • Den Maßnahmekatalog des Landesaktionsplanes zeitnah prüfen/deren Umsetzungen begleiten
  • Barrierefreie Umbaumaßnahmen für alle Menschen mit Behinderungen, auch ohne Pflegestufe ermöglichen – Initiative „Barrierefreies Sachsen – Anhalt“ voranbringen
  • Aktive Mitgestaltung bei behindertenpolitischen Veranstaltungen
  • Selbst Aktive gehören in die Wahlkampfteams !!!

Unser Projekt der Zukunft : Das erste Inklusionsbüro im Land Sachsen - Anhalt ins Leben rufen!!!
 
Sitzungs- Rhythmus:
alle 2 Monate / 3. Mittwoch
Ort: Ernst-Reuter-Haus, Bürgelstraße 1, Magdeburg
Beginn: 17:00 Uhr – 19:00 Uhr
 
 
Termine 2017
 
18.01.2017 Mitgliederversammlung
15.03.2017 Mitgliederversammlung
17.05.2017 Mitgliederversammlung
16.08.2017 Mitgliederversammlung
Klausur mit Landesverbänden Niedersachsen, Region Ost???- Organisator: Verbände aus Niedersachsen - Termin steht noch in der Planung
September 2017 Bundestagswahlkampf
18.10.2017 Vorstandssitzung
22.11.2017 Mitgliederversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier

Weitere Infos, Mitteilungen zu Veranstaltungen und Terminen kann man auf unserer Homepage unter:
www.selbstaktiv-lsa.de nachlesen!

Kontakt:
Katrin Gensecke
Vorsitzende der AG Selbst Aktiv in Sachsen Anhalt
Beisitzerin im Bundesvorstand
Mobil: 0176/64 60 59 44
 
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Web: www.selbstaktiv-lsa.de

Vorsitzender:
Tino Kleinert

Stellvertretende Vorsitzende:
Oliver Becker, Magdeburg
Claudia Schmidt, Hohenwarthe

Beisitzer:
Bettina Bartels-Meyer-Bockenkamp, Halle
Dr. Ronald Brachmann, Darlingerode
Steffen Schmidt, Halle
Thomas Wünsch, Halle

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) in Sachsen-Anhalt hat nach ihren Richtlinien vom 11.11.1997 die Aufgabe, in der Rechts-, Justiz- und Innenpolitik die Sachkunde ihrer Mitglieder für die Partei nutzbar zu machen, denn eine zielgruppen- und fachbezogene Arbeit in den Arbeitsgemeinschaften ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Landespolitik.

Der ASJ gehören die Mitglieder der SPD an, die ein rechts- oder verwaltungswissenschaftliches Studium abgeschlossen haben oder sich im Studium befinden, als ehrenamtliche Richter oder Mitglieder kommunaler Schiedsstellen an Rechtsprechung oder Verwaltung ehrenamtlich beteiligt sind sowie diejenigen, die in sonstiger Weise Sachkunde für die Rechts-, Justiz- oder Innenpolitik besitzen. In der ASJ können allerdings auch Nichtmitglieder mitarbeiten und haben in Sachfragen Antrags- und Stimmrecht.

Die ASJ existiert in Sachsen-Anhalt seit Oktober 1991 und hat in den letzten Jahren intensiv daran gearbeitet, Zielgruppen für die Politik der SPD und das Mitwirken in der SPD zu gewinnen. Seit dem 30. November 1999 gibt es neben den schon seit 1991 existierenden Regionalgruppen in Halle und Magdeburg auch eine ASJ-Regionalgruppe in Dessau, die sich aktiv in die rechtspolitische Diskussion einbringt.

Es ist der ASJ zunehmend gelungen, Einfluss zu nehmen auf wichtige Teile der so-zialdemokratischen Rechts- und Innenpolitik. So hat die ASJ insbesondere in den vergangenen beiden Jahren die geplanten Änderungen im Zusammenhang mir der Verwaltungs-, Funktional- und Gebietsreform in Sachsen-Anhalt durch sachkundige Stellungnahmen begleitet. Einen Schwerpunkt der aktuellen ASJ-Arbeit bildet die inhaltliche Mitgestaltung des Wahlprogramms für den Landtagswahlkampf 2011 für den Bereich der Rechts-, Justiz- und Innenpolitik.

Die ASJ hat sich auf dem Gebiet der Rechtspolitik aber nicht nur mit landespolitischen Themen beschäftigt, sondern auch zu wichtigen Reformvorhaben der Bundesregierung Stellung bezogen und, wo dies aus ihrer Sicht notwendig war, Alternativen aufgezeigt. Genannt seien hier nur beispielhaft die Themenbereiche Schuldrechtsmodernisierung, Jugendstrafrecht und Sterbehilfe.

Die ASJ versteht sich als Vorfeldorganisation der Partei, als beratendes Gremium für rechtspolitische Fragen der Partei auf allen Ebenen, insbesondere auch auf Landesparteitagen und im Landesvorstand. Sie bleibt Ansprechpartner für rechtspolitisch Interessierte und will auch zukünftig die Rechts- und Innenpolitik im Lande aktiv mitgestalten. Gerade weil die ASJ sich verstärkt als Gesprächsforum zur Verfügung stellt, wird sie auch zukünftig ihre Arbeitsformen hinterfragen, um als Ansprechpartner präsent zu bleiben. Eine schnelle und effektive Zusammenarbeit zwischen Landesvorstand und den Regionalgruppen ist dafür unerlässlich, denn die Arbeitsergebnisse der Regionalgruppen und die Initiativen des Landesvorstandes bilden gemeinsam die Grundlagen für eine effektive Arbeit in die Partei hinein und nach außen.

Wer Interesse an einer Mitarbeit in der ASJ hat, ist jederzeit herzlich willkommen.

Unterkategorien

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ist die größte politische Frauenorganisation der Bundesrepublik. Ihr gehören bundesweit etwa 250.000 Frauen an. In Sachsen-Anhalt gibt es fast 1.500 weibliche SPD-Mitglieder.
Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) hat sich die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Sie bringt die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung und macht Frauen mit der Politik und den Zielen der Partei vertraut.
Ziel ist, im Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden, Organisationen und der deutschen und internationalen Frauenbewegung gemeinsame Forderungen zu entwickeln und durchzusetzen.

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Unsere wichtigsten Themen:

  • Die berufliche Gleichstellung von Frauen weiter voranzubringen
  • Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer und Frauen zu ermöglichen
  • Die Menschenrechte weltweit für Frauen umzusetzen helfen
  • Frauen unterstützen, verantwortliche Positionen in der Wirtschaft, der Politik, in Verbänden und in Vereinen zu übernehmen

Auf Bundes-, Landes-, Kreis- und Ortsebene treffen sich die AsF-Frauen, um gemeinsam politische Grundsätze zu erarbeiten und umzusetzen, Aktionen zu initiieren und Frauen bei dem Erlangen politischer Mandate zu unterstützen. Die Mitgliedschaft in der SPD ist nicht Voraussetzung für die Mitarbeit in der AsF. Wir sind offen für alle Interessentinnen. Die Diskussion und Erarbeitung frauengerechter Lösungen politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme ist unsere zentrale Aufgabe. Alle Frauen sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

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Vorsitzende:

Sarah Schulze, Magdeburg

Stellv. Vorsitzende:
Maike Lechler, Halle

Beisitzerinnen:
Mary-Jo Brendel
Sylvia Gernoth
Manuela Lück
Karen Müller
Nicole Ramin

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