paehle 300x300Beim Bundesparteitag der SPD wurde die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Sachsen-Anhalt, Katja Pähle, wieder in den Parteivorstand der SPD gewählt. Sie erhielt im zweiten Wahlgang 275 Stimmen. Pähle war beim letzten Parteitag 2017 erstmals in den Parteivorstand gewählt worden.
 
Katja Pähle: „Ich freue mich besonders, weil dieser neue Parteivorstand in einer besonders spannenden Zeit seine Arbeit aufnimmt. Unmittelbar vor der Wahl nahm der Parteitag einstimmig unser Konzept für einen neuen Sozialstaat an. Mit dieser inhaltlichen Grundlage und mit der neuen Parteiführung mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans hat die SPD alle Chancen für einen neuen Aufbruch.“

lv befragung ergebnisJuliane Kleemann soll ab Januar Landesvorsitzende der SPD Sachsen-Anhalt werden. Für den „Männerplatz“ in der künftigen Doppelspitze ist eine Stichwahl zwischen Andreas Schmidt und Jost Riecke erforderlich. Das ist das Ergebnis der Mitgliederbefragung, die am heutigen Freitag um 14.00 Uhr zu Ende ging. Für den Wahlvorstand gab Diana Bäse, Revisorin des SPD-Landesverbands, das Ergebnis im Ernst-Reuter Haus in Magdeburg bekannt.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Stimmberechtigte:
Teilnehmende Mitglieder:
Davon ungültig:
Wahlbeteiligung:
3.541 Mitglieder
1.689
66
47,7 %

lischka 300x300Der SPD-Landesvorsitzende Burkhard Lischka hat Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) darüber informiert, dass die SPD notwendigen Laufbahnbeschlüssen als Voraussetzung zur Ernennung von Rainer Wendt zum Staatssekretär weder im Kabinett noch gegebenenfalls im Koalitionsausschuss zustimmen wird. Entsprechende Beschlüsse hatten der Landesvorstand und der Landesparteirat der SPD am heutigen Samstag in Dessau einstimmig gefasst.
 
Lischka: „Rainer Wendt hat jahrelang Bezüge erhalten, ohne zum Dienst zu erscheinen, ließ sich rechtswidrig  befördern und bezog Nebeneinkünfte von einem Versicherungskonzern. Schon allein deshalb ist er als Staatssekretär ungeeignet. Die Personalie passt außerdem in keiner Weise zum Anspruch des Ministerpräsidenten, mehr Ostdeutsche in Führungspositionen zu holen. Und Sachsen-Anhalt wird dann auch noch durch die Übernahme der Pensionsverpflichtungen vom Land Nordrhein-Westfalen belastet.“

brecht 300x300Eberhard BrechtDie Nachfolge für den ausscheidenden Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka ist geklärt. Die nächstfolgende Listenkandidatin Marina Kermer informierte den SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt heute darüber, dass sie das Mandat aus persönlichen Gründen nicht annehmen wird. Für Lischka rückt deshalb als nächster von der SPD-Landesliste Eberhard Brecht aus Quedlinburg nach.

Brecht gehörte 1990 der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR und von 1990 bis 2001 dem Deutschen Bundestag an. Von 2001 bis 2015 war er Oberbürgermeister von Quedlinburg.

„Ich freue mich, dass Sachsen-Anhalts SPD weiter durch einen erfahrenen Parlamentarier im Bundestag vertreten wird“, erklärt dazu der Landesvorsitzende Burkhard Lischka. „Als langjähriger Oberbürgermeister weiß Eberhard Brecht zudem genau, wie Berliner Politik an der ,Basis‘ ankommt. Bodenständige Erfahrung tut dem Bundestag gut.“

lischka 300x300„Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und die Eltern – sie alle müssen derzeit ausbaden, dass Bildungsminister Tullner seine Hausaufgaben nicht macht.“ Mit diesen Worten kommentiert der SPD-Landesvorsitzende Burkhard Lischka die aktuellen Zahlen zur Unterrichtsversorgung in Sachsen-Anhalt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) spricht von einem „neuen Tiefpunkt“ im eben begonnenen Schuljahr. Lischka: „Die Kenia-Koalition hat von Anfang an die Weichen für mehr Lehrerinnen und Lehrer gestellt, nicht zuletzt auf Druck der SPD. Aber für die Stellen, die der Landtag beschließt, kommen in den Schulen keine Lehrerinnen und Lehrer an. Den angespannten Arbeitsmarkt kann man dafür nur zum Teil verantwortlich machen. In Sachsen-Anhalt haben wir offensichtlich ein hausgemachtes Problem mit schleppenden Verfahren und unflexiblen Ausschreibungen und Besetzungen. Wenn andere Länder bei neu ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern regelmäßig schneller zugreifen als wir, haben unsere Schülerinnen und Schüler das Nachsehen.“